Im „Wechsel“ einfach mal wechseln

Wir alle kennen ihn, wir alle wären ihn gern los und wir alle versuchen ihn zu besiegen – den Stress. Warum, wann und bei wem was Stress auslöst ist zwar individuell, aber speziell in den Wechseljahren oder an den Tagen vor den Tagen werden durch einhergehende Gereiztheit und innere Unruhe –­ zuweilen auch Schlaflosigkeit – viele Situationen als belastend und damit stressauslösend empfunden.

Eine gestresste Frau sitzt auf dem Sofa.© fizkes / Shutterstock
WerbungHier sehen Sie Remifemin plus das bei Wechseljahresbeschwerden wie Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen genommen wird.

Generell und insbesondere wenn die Nerven blank liegen, kann es manchmal schon hilfreich sein, kleine Verhaltensänderungen vorzunehmen oder den Blickwinkel zu wechseln, um den Alltag stressfreier zu erleben. Nachfolgend einige Tipps, die das Leben – nicht nur in Phasen typischer Frauenleiden – leichter machen können:

Halb voll oder halb leer?

Es gibt eine ganz einfache Formel, Alltagssituationen entstresster zu begegnen: positiv denken. Der bekanntestes Ansatz ist sicher „ein Glas ist halb voll oder halb leer“. Das liegt im Auge des Betrachters bzw. in der Art, wie ein Mensch die Dinge interpretiert und wahrnimmt. Stress entsteht häufig durch Druck – Druck nicht alles zu schaffen, zu versagen, nicht zu genügen, Fehler zu machen, dass die Zeit nicht reicht usw. Zugegeben, ganz einfach ist es natürlich nicht, seine Einstellung oder Wahrnehmung zu verändern, aber wer versucht, den Blick z.B. nicht auf das zu richten, was alles noch zu erledigen ist, sondern sich daran zu erfreuen oder stolz auf das zu sein, was bereits geschafft ist, hat schon einen wichtigen Schritt in Richtung Stressabbau getan. Natürlich verschieben sich Deadlines deswegen nicht und auch nicht jedes Problem ist dadurch lösbar, aber mit einem positiveren Gefühl sowie mehr Energie lässt sich vieles leichter bewältigen. Ein zusätzlich hilfreicher Schritt ist die Akzeptanz der Realität. Nimmt man die Dinge, wie sie sind, tritt etwas Entspannung ein und mit einem dadurch klareren Blick lassen sich nicht nur viele Dinge besser lösen, sondern eben auch in ihrer Priorität richtiger einordnen.

Ärger einfach mal rauslassen  

Vielleicht klingt es komisch, aber in Stresssituationen mit sich selbst zu sprechen, hilft so manchen Stress abzubauen. Wenn die Situation aber derart belastend ist, dass man mal „Dampf“ ablassen und ob des Ärgers fluchen oder schimpfen muss, dann sollte man keine Hemmungen haben, dies nach Möglichkeit auch mal zu tun. Denn den inneren Druck rauszulassen reduziert das Stressgefühl enorm. Für eher introvertierte Charaktere oder in Situationen, in denen einfach nicht raus darf was raus will, bietet es sich an, sich den entstandenen Frust von der Seele zu schreiben. Häufig helfen diese kleinen Maßnahmen bereits, sich besser zu fühlen und die negativen Gefühle oder gar Ängste abzuschütteln bzw. zumindest zu minimieren.

Aus negativ mach positiv

Dass Stress an den Kräften und Nerven zehrt steht außer Frage. Und dass man nach einem dadurch gefühlt anstrengenden Tag am liebsten nur noch auf das heimische Sofa sinkt, ist nur allzu verständlich und muss sicher auch mal sein. Viel besser allerdings ist es, sich aktiv zu entspannen und zum Beispiel Sport zu treiben, sich an der frischen Luft zu bewegen oder mit Freunden zu kochen. So fährt unser Körper automatisch herunter, der Kopf wird wieder frei und wir füllen unsere Akkus mit positiven Erlebnissen.