Keine Lust auf Liebe? Setzen Sie auf Pflanzenkraft!

Remisens - Ratgeber

Manchmal ist es eben einfach so: Er möchte, sie nicht, oder auch um­gekehrt. Wenn dies öfter vor­kommt, dann spricht man von sexueller Unlust, für die es verschiedene Gründe geben kann. Neben einem Ab­sinken der männlichen Hormone (ja, auch bei Frauen!) können Krank­heiten, die Ein­nahme von Medikamenten und nicht zuletzt viele persönliche Faktoren eine Rolle spielen, warum die Lust auf die Lust nach­gelassen hat.

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Älteres Päarchen ist glücklich

Wie immer führen viele Wege nach Rom, also hier zur Lust. Diese Wege können neben einer ziel­gerichteten hormonellen Ersatz­therapie auch eine Paar-/Sexual­therapie sein. Ganz oft erlebe ich aber in der Praxis, dass „eigentlich“ alles stimmt in der Partnerschaft. Aber dann werden die vielen verschiedenen Alltags­belastungen genannt, die die Lust schwinden lassen: Müdigkeit, Erschöpfung und Sorgen etc. stehen ganz vorne an.

Ich stelle Ihnen hier ein paar aus­gewählte Kräuter vor, die Ihnen helfen und Sie unter­stützen können, Ver­krampfungen abzubauen, Ent­spannung einzuladen und die Liebes­lust zu fördern.

Bei den entspannenden und entkrampfenden Pflanzen steht für mich die Melisse ganz oben auf der Liste. Sie gleicht aus, löst seelische und körperliche Beschwerden und spendet Gelassen­heit.

In der heutigen schnell­lebigen und stressigen Alltags­welt fällt es den Paaren häufig schwer, den Kopf auszu­schalten, das Leben einfach mal geschehen zu lassen, ohne großartig nachzudenken.

Hier kann der Rosmarin gut entgegen­wirken, gleichzeitig erwärmt er und regt den Kreislauf an (Vorsichtig bei Bluthochdruck!). Rosmarin hat eine leichte aphrodisierende Wirkung auf Mann und Frau.

Shatavari, das ayurvedische Aphrodisiakum, weckt auch beim Mann die Liebes­lust und hilft ihm bei drohender Impotenz.

Die Ginsengwurzel wird auch Allheilkraut genannt. Die Wurzel sieht der menschlichen Gestalt sehr ähnlich, deshalb ist es als Heilmittel für den ganzen Menschen angesehen. Der Ginseng gilt als Tonikum und Lebens­elixier, nicht nur für die Nerven, sondern auch für das Liebes­leben.

Dem Muskatellersalbei mit seinem eher schweißartigen Geruch wird ebenfalls eine sexuell stimulierende Wirkung nachgesagt. Er enthält viele Pheromone, hormonell stimulierende Duftstoffe, und wirkt daher speziell auf die Frau.

Das wohl bekannteste Sexual­tonikum ist Damiana. Sie wirkt aphrodisierend auf beide Geschlechter, zugleich soll sie krampf­lösend und befreit den Kopf. Es gibt unzählige Rezepte in Büchern und im Internet. Fertigpräparate sind ebenfalls im Handel/ in der Apotheke erhältlich.

Neben den in dieser Auf­zählung genannten Pflanzen, möchte ich noch erwähnen, dass auch Basilikum, Muskat und Majoran eine aphrodisierende Wirkung bestätigt wird. Zusammen mit dem oben genannten Ros­marin lässt sich sicherlich das ein oder andere sinnliche Mahl kochen.

Ich möchte Sie zu­sätzlich ermuntern, in Büchern und Internet­foren sowie natürlich in Kursen auf die Suche nach lust­fördernden Beschäftigungen zu gehen: Stöbern Sie nach erotischen Massagen, lustvollen Räucherungen und tantrischen Übungen und finden Sie gemeinsam heraus, was Sie als Paar am meisten anspricht, worauf Sie buch­stäblich Lust haben.

Ich freue mich auf Ihre Berichte!

Ihre Stefanie Möller-Peske

https://www.moeller-peske.de/